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Chronik 1827-2002
1827-1842
Errichtung des Elberfelder Rathauses
durch den Schinkel-Zeitgenossen Johann Peter Cremer aus Aachen
anstelle einer dem Laurentius geweihten, verfallenen römisch-katholischen
Kirche. Ursprünglich befand sich hier eine mittelalterliche
Burg, wovon noch heute die umliegenden Straßennamen wie
Burgstraße, Wall und Turmhof zeugen. Die Burg wurde beim
großen Brand 1537 zerstört und 1640 geschleift.
1892
Gründung des Elberfelder
Museumsvereins.
1895
Auf Vorschlag des Elberfelder
Bankiers August Freiherr von der Heydt (1851-1929) mietet der
Elberfelder Museumsverein die erste Etage in der Schwanenstraße
33 für Ausstellungen. 1902
Nach Errichtung eines neuen
Rathauses am Elberfelder Markt wird das ehemalige Rathaus am
Turmhof als Museum eingerichtet.
Am 25. Oktober 1902 feierliche Eröffnung des Städtischen
Museums Elberfeld.
Als erster Museumsdirektor wird Dr. Friedrich Fries, vom Städel’schen
Kunstinstitut in Frankfurt, berufen (bis 1929 im Amt).
1905-1914
August von der Heydt und sein
Schwager Julius Schmits stiften zwischen 1905 und 1914 zehn
Gemälde von Hans von Marées.
1907 Erweiterung des Kupferstichkabinetts durch eine bedeutende
Zuwendung von Eduard Springmann. Plastiken, eine Münzsammlung,
Kunstgewerbe, Heimatabteilung, eine Bibliothek und eine Photosammlung
kommen hinzu. Die Hans Heinrich-Freimuth-Stiftung bringt dem
Museum Kapitalzinsen und eine Kupferstichsammlung von Callot-
und Hogarth-Blättern ein.
1910-1911
Anlässlich der 300-Jahrfeier
der Stadt Elberfeld erhält das Museum eine kostbare keramische
Sammlung als Stiftung von Emmy Weyerbusch, 40 Stücke Kopenhagener
Porzellans als Geschenk von Adolf Simons und 23 Gemälde.
August von der Heydt stiftet den Hoetger-Brunnen auf dem „Exerzierplatz“
(heute Platz der Republik), Elberfeld (nur fragmentarisch erhalten).
1910 Ausstellung der Neuen Künstlervereinigung München
im Elberfelder Museum.
Der Elberfelder Museumsverein erwirbt durch Vermittlung von
August Freiherr von der Heydt 1911 in Paris Pablo Picassos Gemälde
„Akrobat und junger Harlekin“, 1905, das dem Städtischen
Museum Elberfeld geschenkt wird (1937 von den Nazis als „entartete
Kunst“ beschlagnahmt). Es ist das erste Werk Picassos
in einem Museum.
1912-1913
Eine Erweiterung des Museums
wird notwendig. Im Geschäftshaus am Wall direkt neben dem
Museum wird das oberste Stockwerk für Ausstellungen reserviert.
Eröffnung der neuen Räume am 23. Januar 1913.
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| ©2004
Von der Heydt-Museum Wuppertal |
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