Veranstaltungen

possible to imagine – Möglichkeiten von Museum heute

Die Museen, die Kunstmuseen zumal, stehen aktuell vor vielen Herausforderungen und sind im Wandel begriffen – auch das Von der Heydt-Museum. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben die Situation nochmals zugespitzt und neue Probleme aufgeworfen, aber auch neue Chancen aufgezeigt, insbesondere auf dem Feld der Digitalisierung. Zugleich ist unverkennbar, dass Museen in einer Welt, in der die visuelle Kommunikation sich rasant beschleunigt hat, eine wichtigere Rolle spielen als je zuvor.

„possible to imagine“ erkundet an fünf Abenden die Potenziale von Museum heute: ergebnisoffen und dialogisch, in Gesprächen zwischen Museumsdirektor Dr. Roland Mönig und Kolleg*innen aus an deren Kunstmuseen und NRW, sowie in einem Vortrag. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich einzubringen. Das Motto der Reihe ist inspiriert von einer Neonarbeit des Künstlers Maurizio Nannucci im Forum des Von der Heydt-Museums: „It is possible to imagine that all impossible images exist in the field of all possibilities“. Das Museum wäre demnach ein offenes Feld für visuelle Erfahrungen, dessen Möglichkeiten kaum jemals auszuschöpfen sind.

30. September, 18.30 Uhr
Gesprächspartner: Roland Nachtigäller,
Direktor Marta Herford

6. Oktober, 18.30 Uhr
Gesprächspartnerin: Katia Baudin,
Direktorin Kunstmuseen Krefeld

13. Oktober, 18.30 Uhr
Vortrag: Stefan Koldehoff, „Eintritt: 50 Pfennig“
Deutschlandfunk

10. November, 18.30 Uhr
Gesprächspartnerin: Christina Végh,
Direktorin und Geschäftsführerin Kunsthalle Bielefeld

17. November, 18.30 Uhr
Gesprächspartner: Felix Krämer,
Generaldirektor Kunstpalast Düsseldorf


Veranstaltungsort: Von der Heydt-Museum, Forum

Eintritt frei

Nur mit Voranmeldung online oder an der Kasse, die Teilnahmeplätze sind begrenzt.


„Spektren“ – Tanz-Performance zu Meisterwerken im Museum

27. September, 15 und 16.30 Uhr,
in der Sammlungspräsentation „An die Schönheit – Stars der Sammlung“,
Von der Heydt-Museum Wuppertal

Spektren

(lateinisch „spectrum“ für „Erscheinung“)

Farbdialoge zwischen Tänzer*innen, Musik und Kunst: Die farblichen Feinheiten in einem Gemälde oder die spezifische Formensprache einer Skulptur im Zusammenspiel mit den „tanzenden Bildern“ der Interpreten.

„Spektren“ ist eine performative Begegnung mit Live-Musik von Karsten Greth zwischen Werken der Ausstellung „An die Schönheit – Stars der Sammlung“ und der Kompanie merighi I mercy.

Pascal Merighi und Thusnelda Mercy, ehemalige Protagonisten des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, sind zum zweiten Mal als Gastkünstler im Von der Heydt-Museum tänzerisch unterwegs und lassen sich von der aktuellen Sammlungspräsentation für ihre Intervention inspirieren.

Tickets an der Tageskasse. Es werden neben dem regulären Eintrittspreis keine zusätzlichen Kosten erhoben; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die für den Museumsbesuch geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen werden beachtet. Dauer: ca. 30 Minuten.